Vor über 3000 Jahren entstand die Haltung von Fischen in Aquarien.

Funde von Aufzeichunungen zeigen an, daß bereits die Römer in künstlich angelegten großen Becken , Muränen hielten.
Diese Tiere sollen göttliche Eigenschaften gehabt haben laut ihrem glauben.
Die Chinesichen Kaiser waren wohl aber die allerersten die Fische zum Hobby machten, 3000 Jahre ist dies nun her und Karpfen wurden damals gezüchtet.
Eine durchsichtige Vase war vor 3000 Jahren wohl der Vorläufer des heutigen Aquariums!
Das erste Buch über dieses Thema wurde 1596 von Chang Chi'en-te geschrieben und hatte den Titel "Chu sha yü p'u" (für alle Nichtchinesen "Traktat über die Goldfische").
Die Europäer begannen mit dem Thema Aquarium erst Ende des 17. Jahrhunderts.
Und setzte sich damals vorallem beim Adel und beim Klerus durch, in Europa wurde es zu dieser Zeit als Schick angesehen.
Schnell wurde der "Fisch im Glas" zur Modeerscheinung. Erst englische Forscher (S.H. Ward und Robert Warrington) fanden heraus,
daß man den Fischen auch einen biologischen Kreislauf einrichten mußte, um Ihnen ein natürliches Leben zu ermöglichen.
Ab diesem Zeitpunkt ging alles sehr schnell und besonders in den letzten 20 - 30 Jahren boomte die Aquaristik.
Grund dafür ist sicher die Luftfahrt, die es ermöglichte Fische aus allen Winkeln der Erde zu liefern.
Es gibt heutzutage große Schaubecken, wo man viele dieser seltenen Fische bewundern kann.
Durch die Großzahl an Aquarienbesitzern entstanden aber auch Probleme.
Die Nachfrage nach seltenen Fischen steigt und so findet man nicht selten in Wohnzimmern Fische, die laut dem internationalen Artenschutzabkommen nicht erlaubt sind.
Hier ein Vermerk von mir , man sollte dringend darauf achten das solche Artenschutzabkommen zum wohl unseres Planeten und der bedrohten Arten eingehalten wird.