Er ist eine Art ,die aus der Ordnung der Ciconiiformes (Schreitvögel) entspringt und der Familie der Ciconiidae (Störche) zugeordnet ist.
Sein Markenzeichen ist der dicke Schnabel, sein rosa gezeichneter Kehlsack, der sehr unförmig gewachsen ist,welcher auch nicht mit Federn bedeckt ist.Auch der Kopf ist rosa und nicht oder nur ganz dünn befiedert.

Bild oben, zeigt einen Marabu bei der Suche nach Bodeninsekten
Warum der Marabu so heisst, ist aus dem Abwandeln des arabischen Wortes für Einsiedler zu suchen ,welches "Marabut" lautet. Zu sehen mit dem Verweilen auf einer Stelle, welches sehr lang dauert.
Noch eine markante "Umgansform" ist die Angewohnheit, das die Art sich von Tierkadavern ernährt, welches ja in Afrika auch bedeutet, das Nahrungsangebote doch eher dünn besiedelt sind, und der Marabu sich öfters mal auch um Aas streiten muß, seine doch große Höhe von ca. anderthalb Metern, verschaft ihm den nötigen "Respekt" vor anderen Aasfressern, wie Geiern.
Außerdem gehört zu seinem Nahrungsspectrum auch das Fressen von Insekten, Fischen, kleinen Amphipien, Reptilien und kleine Säugetiere.
Der Marabu ist ein ausgezeichneter Gleiter in der Luft, er kann mehrere Stunden das Gebiet nach fressbarem absuchen. Ihre Flügelspannweite kann bis zu drei Metern betragen.
Marabus sind oft im Schlamm seichter Gewässer oder Wasserlöcher zu sehen, weil hier das Erbeuten von z.Bsp. Fischen auf Grund des niedrigen Wasserspiegels den Tieren die Nahrungsbeute erleichtert.
Die Art stellt beim "Ausharren" die Unterbeine nach vorn und ruht sich aus. Außerdem wird dabei oft der aufgeklappte Schnabel in die Sonne gehalten.
Der Marabu zählt im Allgemeinen zu den "häßlichsten" Vögeln dieser Welt.
Aber die Faszination dieser Tiere ist unbeschreiblich.