Erdmännchen haben ein stark ausgeprägtes Soziall-Verhalten, welches man bei Beobachtungen sehr schnell selber versteht.
Da diese Tiere vom Körperbau her Raubtiere sind, zur Familie der Mangusten gezählt werden, denkt man gar nicht, das diese Tiere auch anders könnten.
Was ich meine, ist einfach, das sie, obwohl in bekannter Weise eher flüchtende Tiere sind, hin und wieder auch Feinde angegriffen werden.
Dies ist aber nur in den seltensten Fällen zu sehen, denn die zwei wichtigen Tatsachen hierfür sind einmal, sie sind sehr schnell im Bau verschwunden, bzw. ist der Feind nicht zu groß, etwa in der Größe eines Schakals oder vergleichbar.

Bild oben, zeigt einen "Wachmann", der auf einem Felsen sitzt
Bei allem, was wir auch immer wieder in den Medien zu sehen bekommen, ist eine soziale "Ader" der Erdmännchen. Sie betreiben Arbeitsteilung, welches sich dadurch zeigen läßt das Wachposten auf erhöhten Ausblicken nach Feinden Ausschau halten.
Alle anderen des Clans versorgen sich während dieser Zeit mit Nahrung.
Die Wachmänner schauen auch bevorzugt am Himmel Ausschau, da hier sehr schnell auch mal ein Greifvogel im Anflug sein kann, ist so etwas der Fall, gibt es ein schrilles Warnsignal und die Meute ist ruck zuck im Bau.
Meist leben an die bis zu 30 Individuen zusammen in einem Clan, oder wie die Forscher sagen, in einer Kolonie.

Bild oben, zeigt ein Muttertier (dominant) zwischen den Schlupflöchern des Clans
Das Nahrungsspectrum der Erdmännchen beinhaltet Würmer, Insekten und dergleichen, aber auchReptilien und junge Vögel oder Vogeleier.
Dazu wird im Boden gegraben und herumgewühlt.
Die Kolonie wird von einem dominanten Pärchen angeführt, die Jungen werden vom ganzen Clan mit aufgezogen und versorgt.
Die Tiere werden in etwa einen viertel Meter groß, den Schwanz nicht mit gerechnet.
Sie haben einen ausgeprägten Geruchssinn.
Auch sind sie mit scharfen Krallen ausgerüstet, welches kleinere Feinde beeindruckt, aber auch notwendig ist, im Boden zu wühlen.
Ihre Körperfarbe ist bräunlich mit einer mehr oder weniger erkennbaren Querstreifung.
Wichtig zu wissen ist außerdem noch, das diese Tiere nur in trockenen Gebieten jenseits (südlich) des Äquators anzutreffen sind.