Dies hat zwar seine Berechtigung, denn wer möchte von einem bis zu 6,5m langem Tier angegriffen werden, aber solche Zwischenfälle sind eher selten.

Als von den alten Völkern vor Christus zu heiligen Tieren erklärt, sind sie im laufe der letzten zweitausend Jahre, von Ihrem namengebenden Ort dem Nil verschwunden, zumindest aus den nördlichen Gebieten.

Taschen, Gürtel, usw. haben dazu geführt, das sie nur noch weiter südlich jenseits der Sahelzone und in Madagaskar zu finden sind.

Nilkrokodile sind unverkennbar, schon Ihrer Größe wegen, aber auch, da sie eine oliv bis braune Färbung haben.

Dabei wird diese Farbe mit einer netzartigen Struktur auf Ihren Panzerplatten komplettiert.

Sie haben auch ein unverkennbares Merkmal, was sich in einer Kerbe im Oberkiefer ausdrückt, die den großen Zahn aus dem Unterkiefer aufnimmt.

Dies ist, so die Forscher, der 4te Zahn.

Das Gewicht der Tiere, ist mit bis zu einer Tonne belegt, dazu noch die Länge  und schon kann man vom größten Räuber Afrikas sprechen.

Ich selber kenne zumindest im Landesinnern keinen !

Nur Nil-Flußpferde haben dem etwas entgegen zusetzen.

Das Nahrungsbild ergibt alles, was sich im Rahmen von zwei Metern an Länge oder Größe finden lässt, aber bei ausgewachsenen Panzerechsen auch manchmal größer. Hier haben die Forscher herausgefunden, das dann die Krokos auch im Verband jagen.

Natürlich ist das Nilkrokodil ein Lauerjäger aus dem Hinterhalt, da es im Wasser jagt, ist dies selbstverständlich, da es hier nicht erkannt wird.

 

Bild oben,ein ausgewachsenes Exemplar

 

Etwas besonderes ist die Laich-bzw. Paarungszeit, wer das einmal hat hören können, wird beeindruckt sein.

Der Grund ist, das die Männchen mit sehr lauten Brülllauten Weibchen anlocken, die rollenden Töne haben einiges an Lautstärke. Auch wird durch das Brüllen ein Revier gezeichnet, welches anderen Männchen eine Warnung ist.

Das Gelege wird besteht aus bis zu 100 Eiern, wird vom Weibchen am Rand des Gewässers in den Sand gegraben, wo sich im vergrabenen Zustand die Jungen entwickeln.

Das Weibchen bleibt während dieser Zeit in der Nähe, bewacht es auch während dieser Zeit.

Die Jungen, welche schlüpfen, machen sich durch Laute bemerkbar und das Weibchen gräbt die Jungen aus.

Was diese Spezies noch unverkennbar macht,  ist die sogenannte "Todesrolle",  das drehen um die eigene Längsachse.

Dies passiert meist, wenn Beutetiere größer sind, als ins Maul passen.

FAZIT:

Evolution zeigt sich bei diesen Tieren in reiner Perfektion !


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